
Die Idee
Moin, ich bin Richard – passionierter Fahrradfahrer sowie Gelegenheits-Gleitschirmflieger.
Auf der Suche nach einer neuen Fahrradrennen-Herausforderung fiel mir auf, dass die meisten Rennen sehr ähnlich aufgebaut sind. Meist fährt man eine festgelegte Strecke und versucht, eine bestimmte Zeit zu erreichen oder die Strecke einfach zu bewältigen. Für mich ist allerdings ein besonders wichtiger Teil des Fahrradfahrens, dass man sich seine Route selbst zusammenstellen kann und frei entscheidet, wohin man fahren möchte.
Wie vereint man also den Freiheitsgedanken bei der Routenplanung mit einem Rennmodus?
Aus dem Gleitschirmfliegen kannte ich bereits sogenannte Bordairraces. Diese sind ein bekanntes Rennformat, bei dem die Teilnehmer mit Gleitschirm und zu Fuß aufbrechen, um sich in einer vorgegebenen Zeit so weit wie möglich vom Startpunkt zu entfernen und anschließend zu diesem zurückzukehren.
Die Unsicherheit dieser Rennen hat mich immer fasziniert: Wie weit komme ich? Schaffe ich auf dem Rückweg die gleiche Strecke noch einmal? Sollte ich lieber auf Nummer sicher gehen und früher umkehren? Wird das Wetter umschlagen und es mir erschweren? Hält mein Material durch?
Das sind alles Fragen, die man sich in so einem Rennen stellen muss – und die sich meiner Meinung nach auch sehr gut auf ein Radrennen übertragen lassen.
So wurde die Idee des ersten Point of Return geboren und direkt mit Freunden ausprobiert. Die Herausforderung, den richtigen Zeitpunkt zum Umkehren zu treffen, um noch innerhalb der Zeit durch die Ziellinie zu fahren, hat unglaublich viel Spaß gemacht – und ich kann es kaum erwarten, diesen Spaß mit so vielen wie möglich von euch zu teilen.
