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Die Stille im Hurricane (Rundschau-Vorartikel 2009)
Festival startet Freitag / Christen vom AkmiDi mitten drin
- von André Ricci

Am Rande des Hurricane: Die zweifellos kleinste Bühne während des Mega-Festivals gehört zum AkmiDi, Scheeßel.

Wer wie Olaf Mahlich seit 1998 kein einziges Hurricane verpasst hat, muss eigentlich ein ziemlicher Freak sein. Doch der 53-jährige Waffensener entspricht weder dem Alter nach noch sonst diesem Klischee. Für ihn und seine Mitstreiter ist das Mega-Event keine Option auf Alkohol und harten Rock - sondern "eine großartige Gelegenheit, das Evangelium zu verkünden".

Zum kommenden Wochenende hat das Warten für Rockfans ein Ende: Auf dem Eichenring in Scheeßel wird das dreitägige Hurricane, größtes Musikfestival Norddeutschlands, angepfiffen. Mahlich gehört dem Arbeitskreis missionarischer Dienste (AkmiDi) an und damit einer jener Gruppen, die im Windschatten des Spektakels ihre ganz eigenen Projekte verfolgen und dazu beitragen, das Hurricane immer wieder zu einer sehr bunten Veranstaltung voller Überraschungen zu machen.

Da tritt denn schon mal, wie im vergangenen Jahr, ein leichenhaft geschminkter Marylin Manson auf die Bühne, schwingt eine große Messerattrappe und versetzt sein tobendes Publikum mit lautem "We-love-hate"-Gegröle in Verzückung - und wenige Meter weiter verteilen die AkmiDi-Leute unter ihrem Banner mit der Aufschrift "Jesus loves you" Bibeln und Erfrischungsgetränke.

Trotz solcher Gegensätze empfindet sich Mahlichs Truppe durchaus nicht als Fremdkörper auf dem Festivalgelände. Auch wenn sich ihr Zelt und ihr Bücherwagen außerhalb des eintrittspflichtigen Kernbereichs, direkt an einem der Haupteingänge, befinden, kriegen sie viel mit von der besonderen Hurricane-Atmosphäre.

"Die Musik ist ja laut genug", sagt AkmiDi-Aktivist Hartmut Theel und berichtet davon, wie schnell man während des Hurricanes in Kontakt mit vielen ganz unterschiedlichen Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus komme. Deren überwiegend friedlich-ausgelassene Partystimmung stecke an. "Da muss man schon manchmal aufpassen, dass es nicht zu viel wird", sagt der Scheeßeler und lacht. Pöbeleien? "Die gibt's natürlich auch", räumt er ein. Doch wenn man mit einem Stand in irgendeiner Fußgängerzone stehe, seien die Reaktionen der Passanten im Durchschnitt viel negativer als beim Hurricane.

"Das kommt wohl daher, dass die Menschen hier einfach mehr Zeit haben", vermutet Andreas Schloen. Mit großer Offenheit ließen sich viele auf Gespräche ein. "Ich bin schwer beeindruckt", berichtet der engagierte Rotenburger von seinen Erfahrungen und interpretiert das Verhalten der Festivalbesucher als Indiz für einen starken Bedarf an Zuwendung. Mit den Jahren habe sich die Arbeit des AkmiDi während des Hurricanes dem angepasst und sich von einer rein missionarischen zu einer umfassenden seelsorgerischen Tätigkeit weiterentwickelt.

Gesprochen wird über Gott und die Welt - buchstäblich. Gerade jüngere Menschen kommen dabei oft schnell zur Sache, berichtet Theel, also zu den problematischen Aspekten, die vielen das Glauben in heutiger Zeit so schwer machen. Wie sieht das aus mit dem Verhältnis der Kirche zu den Kreuzzügen und Hexenverbrennungen, zur Sexualität und Evolutionstheorie? Schwierige Themen für Christen. Oder? "Nicht die Kirche ist unser Vorbild, sondern Jesus", sagt Theel. Mit dieser Grundeinstellung scheint der 62-Jährige die Klippen jugendlichen Argwohns ganz gut zu umschiffen. Viele finden während des Hurricanes ins AkmiDi-Zelt, manchmal auch nur, um ein wenig vom Festivaltrubel auszuruhen. "Die sagen oft, sich bei uns einfach geborgen zu fühlen", freut sich Mahlich.

Ein Gespräch aufzwingen wolle man niemandem. Doch Anbiederei gibt's bei AkmiDi andererseits auch nicht. Dass Partymachen nicht alles ist, dass das Leben mehr zu bieten hat und der Mensch ohne Jesus verloren ist - daran glauben Mahlich, Theel und Schloen fest und dieses Bekenntnis stellen sie auch allen Vertretern einer hedonistischen Spaßkultur selbstbewusst entgegen.

Höhepunkt im AkmiDi-Treiben während des Hurricanes ist traditionell ein kleiner Open-Air-Gottesdienst am Sonntagvormittag. Dazu wird in diesem Jahr Pastor Hartmut Stolzenberger aus Verden ab 10.30 Uhr eine Kurzpredigt vor dem Festivalzaun halten. Nicht wenige abgekämpfte Hurricane-Besucher kriechen eigens etwas früher aus den Schlafsäcken, um ihren letzten Tag auf dem Eichenring auf diese ungewöhnliche Art zu beginnen. "Während der Predigt sind die Leute mucksmäuschenstill", sagt Theel. Ein besonderer Augenblick während eines so großen, lauten Festivals.

Den Worten folgt bald wieder Musik - aber ungewöhnliche. Noch vor den ersten offiziellen Hurricane-Bands tritt die Christenformation "Herr von Eden" auf. Die Jesus-Rocker spielen ihr Repertoire auf einer kleinen Behelfsbühne direkt beim AkmiDi-Zelt. "Wäre schon was, wenn die auch mal auf einer der großen Festivalbühnen stehen würden ...", sagt Theel und muss unvermittelt selbst schmunzeln über seine allzu kühne Vision.

© Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG

Hartmut Theel aus Scheeßel berichtet
kurz nach dem Hurricane 2009

Hallo, liebe Mitstreiter des Herrn!

Gern möchte ich meinen Einsatz auf dem Hurricane 2009 in Scheeßel beschreiben. Als treuer Mitstreiter in der Sache des Herrn zehre ich noch 2 Wochen nach diesem Event von der Freude, Genugtuung und den vielen Gelegenheiten, über Jesus zu berichten. Als Christ wird man immer wieder vor die Tatsache gestellt, dass der Glaube an Jesus Christus nicht von allen Menschen geteilt wird. Umso mehr ist das Scheeßeler Rockspektakel eine Gelegenheit, den Menschen den Namen "Jesus" näher zu bringen.

Schon jetzt freue ich mich auf das Jahr 2010, wo wir, so Gott es will, erneut von Jesus erzählen können. Die anfängliche Skepsis der vielen Besucher dem Glauben gegenüber weicht oft genug einem ehrlichen Interesse. Das gibt Hoffnung und Motivation. Ebenso wie Herbert gehöre ich nicht mehr zu den Allerjüngsten im Team, dafür aber hält es mich fit und in einer guten Nähe zu den vielen jungen Menschen, die nie oder kaum etwas vom Glauben an Jesus gehört haben.

Liebe Grüße, Hartmut Theel


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